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DE000A0S8488 A0S848 -   € -   €
 
 
 

HHLA-Aktie: Schienentransport löst Bremse


27.04.2012
SRH AlsterResearch

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die HHLA-Aktie (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) unverändert mit "kaufen" ein.

Der Hafenbetreiber und Schienentransportanbieter HHLA und die Deutsche Bahn (DB) hätten sich auf eine Neuordnung ihrer bislang kapitalseitig verflochtenen Portfolien an den Schienenverkehrsgesellschaften Metrans, Polzug sowie TFG Transfracht geeinigt. Damit erhöhe sich für die HHLA auf einen Schlag die Ergebnisstärke; zudem werde sich der weitere Ausbaupfad der wirtschaftlich so erfolgreichen Schienentransportinfrastruktur nach Zentral- und Osteuropa noch unmittelbarer an die Bedürfnisse der HHLA anlehnen.

Die HHLA übernehme bisherige DB-Anteile an Polzug und Metrans, die mit einer jeweils eigenen Infrastruktur (Inlandterminals, Waggons und Lokomotiven) mehrmals täglich mit Shuttle-Zügen nach Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn verkehren würden. Polzug (künftiger HHLA-Anteil bei 74,5%) und Metrans (künftiger HHLA-Anteil bei 86,5%) seien aufgrund ihres hoch wettbewerbsfähigen Leistungsangebots sowie effizient gestalteter Produktionsabläufe margenstarke Geschäftseinheiten.


Im Gegensatz zu den wirtschaftlich erfolgreichen Intermodal- Diensten mit direkten Shuttle-Zügen würden sich die Schienentransporte der TFG Transfracht innerhalb Deutschlands und in die Alpenregion defizitär gestalten. Die HHLA löse sich nun komplett von ihrer bisherigen Kapitalbeteiligung (50,0%). Die Bedeutung der Direktzüge habe zuletzt stets unterhalb der Bedürfnisse und Planziele der HHLA gelegen (2010 bei erst 30% des Zugaufkommens). Die Neuausrichtung sei durch die anders gelagerte Zielrichtung des Partners behindert worden; die Deutsche Bahn habe kein gesteigertes Interesse an einer Wertschöpfungstiefe, bei der für die jeweiligen Verbindungen eigens Investitionsgüter (Terminals und rollende Einheiten) dauerhaft abgestellt seien.

Die aktualisierten Prognosen der Analysten würden von niedrigeren Umsatzvolumina, dafür höheren Margen und Ergebnisbeiträgen ausgehen. Auf die am 15. Mai vorliegenden Q1-Zahlen habe die Einigung noch keinen Einfluss. Die Guidance des Managements teile das laufende Geschäftsjahr in eine weniger dynamische erste Hälfte und einen auch durch Basiseffekte gestützten stärkeren Aufwärtstrend in Q3 und Q4. Den Ergebnisbeitrag des ersten Quartals auf EBIT-Ebene erwarte man bei 37 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 41 Mio. Euro).

Hinsichtlich der Elbvertiefung liege nunmehr der Planfeststellungsbeschluss vor. Die Unterlagen dazu würden in Kürze ausgelegt. Von der bis Mitte Juli möglichen Einreichung einer Klage von Projektgegnern sei fest auszugehen; das Bundesverwaltungsgericht könne wiederum den sofortigen Vollzug des Planfeststellungsbeschlusses anordnen. Die Projektumsetzung könnte dann im Sommer beginnen. Der Fahrrinnenausbau an der Elbe werde zwei Jahre in Anspruch nehmen, die für die Schifffahrt relevanten Baggerarbeiten würden bereits nach rund neun Monaten abgeschlossen sein.

Die Analysten von SRH AlsterResearch bestätigen das Anlageurteil "kaufen" und Kursziel von 40,00 Euro für die HHLA-Aktie. Der Verkehrsinfrastruktur-Titel biete ein hohes Maß sowohl an Dynamik wie substanzgebundener Sicherheit. (Analyse vom 27.04.2012) (27.04.2012/ac/a/d)




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